Einbruchzahlen in Wien lassen sich nur sinnvoll vergleichen, wenn Jahr, Gebiet und Deliktsart zusammenpassen. Eine Gesamtzahl beschreibt keine persönliche Einbruchswahrscheinlichkeit. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie Statistik und mögliche Bezirkszahlen einordnen und daraus eine Prüfung Ihres eigenen Objekts vorbereiten.
Jahr, Gebiet und Delikt zuerst prüfen
Der Kriminalitätsbericht 2025 des Bundeskriminalamts erläutert die Methodik der Polizeilichen Kriminalstatistik und enthält die offiziellen Auswertungen. Prüfen Sie vor einem Vergleich:
- Berichtsjahr: Die Zuordnung zur PKS richtet sich nach dem Berichtsjahr, das vom Tatzeitpunkt abweichen kann.
- Gebiet: Österreich, Wien und einzelne Bezirke sind unterschiedliche Auswertungsräume.
- Delikt: Wohnungseinbruch, Einbruchsdiebstahl insgesamt und Diebstahl insgesamt sind nicht dieselbe Kategorie.
- Bezugsgröße: Eine absolute Fallzahl ist etwas anderes als eine Rate mit einem angegebenen Nenner.
Was die Anzeigenstatistik aussagt
Die PKS beschreibt angezeigte und an die Staatsanwaltschaft übermittelte Straftaten. Nicht angezeigte Taten werden dadurch nicht vollständig abgebildet. Änderungen der Meldung, Erfassung oder Definition können Vergleiche beeinflussen. Lesen Sie deshalb auch die Erläuterungen zur jeweiligen Tabelle.
Vergleichen Sie dieselben Deliktsarten und geeignete Zeiträume. Eine Entwicklung für ganz Österreich darf nicht ohne passende Wiener Tabelle als Wiener Trend bezeichnet werden.
Bezirkszahlen und Uhrzeiten nicht voraussetzen
Hier wird keine Rangliste besonders gefährlicher oder besonders sicherer Wiener Bezirke veröffentlicht: Dafür liegt in diesem Ratgeber keine überprüfte, vergleichbare Bezirkstabelle vor. Auch eine feste Wiener Spitzenzeit oder ein prozentualer Anteil bestimmter Angriffsmethoden wird hier nicht behauptet.
Eine Stadt- oder Bezirkszahl ist keine Berechnung des Risikos Ihrer Wohnung. Eine englische Erläuterung finden Sie unter Vienna burglary statistics.
Die Zugänge des eigenen Objekts prüfen
Erfassen Sie erreichbare Türen, Fenster, Balkon-, Keller- und Nebeneingänge. Lassen Sie deren Zustand und geeignete Maßnahmen gemeinsam beurteilen. Die Präventionshinweise des Bundeskriminalamts empfehlen geprüfte Elemente und fachgerechten Einbau.
Praktische Ergänzungen sind das Verschließen der Zugänge und eine verlässliche Betreuung bei längerer Abwesenheit. Weitere Checklisten: Top-10-Einbruchschutz-Tipps und Einbruchschutz für die Wohnung.
Beratung in Wien
RIVA bietet eine kostenlose Sicherheitsanalyse für Wohnungen und Häuser in Wien. Klären Sie Verfügbarkeit und Umfang, lassen Sie geeignete Maßnahmen priorisieren und erhalten Sie ein Angebot für das konkrete Objekt: Einbruchschutz Wien, +43 1 969 06 38.

