Ein geschütztes Schlüsselsystem hat ein patentiertes, registriertes Schlüsselprofil: Kopien dürfen nur von berechtigten Partnern mit der Sicherheitskarte gefertigt werden. Das verhindert unbefugtes Nachmachen und ist der wichtigste Kopierschutz für Wohn- und Geschäftsschlüssel. In Wien sind EVVA, KESO, ASSA Abloy und Mul-T-Lock die verbreitetsten Marken. RIVA berät zu Systemen und fertigt Schlüssel in Wien als berechtigter Partner.
Was bedeutet „geschützt"?
Bei einem geschützten System ist das Schlüsselprofil patentiert und beim Hersteller registriert. Das bedeutet:
- Profilschutz: die Schlüsselform ist einzigartig, Leerhülsen gibt es nur für berechtigte Partner.
- Schneideschutz: der Schlüssel darf nur mit Karte und Berechtigungsnachweis nachgeschnitten werden.
- Registrierung: jeder Schlüssel ist der Berechtigungsperson zugeordnet.
Genau das ist der Kopierschutz: Wer keine Karte hat, bekommt keinen Schlüssel — egal wo. Mehr zum Ablauf beim Schlüsseldienst Wien.
Die Marken in Wien erklärt
EVVA — österreichische Qualität
EVVA ist ein österreichischer Hersteller und in Wiener Wohnhäusern weit verbreitet. Bekannte Systeme:
- EPS — bewährter Profilschutz, häufig in älteren Anlagen.
- ICS — erweiterbar, oft in Mehrparteienhäusern.
- 4KS — vierkurviges System, hohe Sicherheitsklasse mit aktivem Kopierschutz.
KESO — Schweizer Präzision
KESO stammt aus der Schweiz und steht für sehr feine, wendelförmige Schlüsselprofile. Häufig in Sicherheitstüren und gehobenen Wohnanlagen. Die Profile sind stark geschützt, die Kartenregistrierung ist streng.
ASSA Abloy — internationaler Konzern
ASSA Abloy ist der weltgrößte Schließsystem-Hersteller. In Wien finden sich viele Wohn- und Geschäftssysteme der Marken ASSA und Abloy. Der Schutz reicht von einfachem Profilschutz bis zu hochkomplexen Anlagen mit elektronischen Komponenten.
Mul-T-Lock — geschützte Profile mit Karte
Mul-T-Lock arbeitet mit teleskopischen Stiften und geschützten Profilen. Auch hier gilt: ohne Sicherheitskarte kein Nachmachen. Häufig an Wohnungs- und Geschäftstüren.
Schutzstufen: Profilschutz vs. Schlüsselschneideschutz
Nicht jeder geschützte Schlüssel ist gleich geschützt. Es gibt Stufen:
- Einfacher Profilschutz: das Profil ist patentiert, aber die Sicherheit gegen Nachbau ist moderat.
- Aktiver Kopierschutz: zusätzliche Merkmale (z. B. bewegliche Elemente, 4-Kurven-Technik) machen Nachbau deutlich schwerer.
- Registrierter Schlüssel: jeder Schlüssel ist einer Person zugeordnet, die Ausgabe wird dokumentiert.
Wer die Sicherheitsklasse erhöhen will, findet passende Optionen bei Sicherheitsschlössern.
Warum ein geschütztes System Sicherheit bringt
- Keine unbefugten Kopien: ohne Karte kein Schlüssel — das schützt vor „verschwindenden" Schlüsseln, die irgendwann zurückkopiert werden.
- Nachvollziehbarkeit: wer wann einen Schlüssel bekommen hat, ist dokumentiert.
- Anlagensicherheit: in Schließanlagen bleibt die Kontrolle beim Berechtigten, nicht beim ersten Baumarkt.
Besonders bei Schließanlagen in Mehrparteienhäusern ist der Kopierschutz entscheidend — ein offenes System würde das ganze Gebäude gefährden.
So erkennen Sie ein geschütztes System
- Sicherheitskarte vorhanden: Systemname, Nummer, Berechtigungsperson.
- Spezielles Schlüsselprofil: nicht rund, oft mit Rillen, Wenden oder beweglichen Teilen.
- Markenprägung: EVVA, KESO, ASSA, Mul-T-Lock oft auf dem Schlüsselbart.
- Kein Baumarkt-Standard: der Schlüssel passt in keine Universalmaschine.
Sind Sie unsicher? Bringen Sie den Schlüssel ins RIVA-Fachgeschäft (Löwengasse 31A, 1030 Wien) — wir erkennen das System und sagen, ob es geschützt ist.
Was tun, wenn die Sicherheitskarte fehlt?
Ohne Karte darf der Schlüssel nicht nachgemacht werden. Die Optionen:
- Berechtigung neu prüfen lassen: beim Hersteller gegen Ausweis und Registrierung. RIVA übernimmt die Anfrage bei EVVA, KESO, ASSA Abloy und Mul-T-Lock.
- Zylinder neu ordnen: wenn die Karte unwiederbringlich weg ist, kann ein neues System mit neuer Karte aufgelegt werden — das ist die sauberste Lösung.
- Schließanlage beteiligt: hier muss die Hausverwaltung einbezogen werden, bevor ein neuer Schlüssel ausgegeben wird.
Häufige Missverständnisse
- „Geschützt heißt automatisch hochsicher" — nicht immer. Es gibt Profilschutz und aktiven Kopierschutz; die Widerstandsklasse ist ein zweiter Faktor.
- „Ich kann die Karte einfach fotografieren" — viele Hersteller verlangen das Original, kein Foto reicht.
- „Wenn ich den Schlüssel habe, reicht das zum Nachmachen" — nein, ohne Karte kein Nachmachen, auch mit Originalschlüssel nicht.
- „Geschützte Systeme sind nur für Firmen" — falsch, auch private Wohnungstüren lassen sich mit geschützten Zylindern nachrüsten.

